Labrador von der Keltenschanze
Labrador von der Keltenschanze

Welpenprägung / -sozialisierung /   -erziehung 

WARUM ? 

... Genetik ist nicht alles ! Basierend auf einer optimalen Verpaarung ( die Elterntiere sind gesund / frei von erblichen Krankheiten, wesensfest, charakterlich einwandfrei ) 

hängt die Welpenentwicklung maßgeblich von der Umgebung und der richtigen, altersentsprechenden Förderung ab. 

Wir gehen noch einen Schritt weiter und fangen mit der Förderung unserer Welpen schon während der Trächtigkeit an ... verrückt?

Keineswegs - ähnlich wie beim Menschenkind werden sich die Embryonen abhängig von der Ernährung und dem mgst. stressfreien Umfeld entwickeln, um dann ca. um den 63.sten Tag der Trächtigkeiten das Licht der Welt zu erblicken.

( Wobei dies nicht ganz zutrifft ... da sich die Auglein erst um den 10.ten Tag langsam zu öffnen beginnen ) 

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Die Prägungsphase findet in der 4. - 7. Lebenswoche statt !

Während dieser Zeit wird bereits die Persönlichkeit und das Temperament geprägt ...

Augen, Nase und Ohren sind voll entwickelt, das kleine Hundekind nimmt sein Umfeld bewusst wahr und lernt seine Sozialpartner kennen. Wohldosiert und mit viel Sachverstand, werden wir die Kleinen in dieser unwiderbringlich wichtigen Phase langsam mit Geräuschen, optischen Eindrücken und Menschen vertraut machen. Im Spiel mit seinen Wurfgeschwistern wird es lernen seinen sozialen Rang zu finden und sich und die Anderen auszutesten.

Dies alles ist enorm wichtig um zu einem selbstsicheren, entspannten Hund ohne Verhaltensstörungen heranzuwachsen. 

Sobald wir zufüttern (ca.3.Woche) starten wir mit der Konditionierung auf den "Komm-pfiff" mittels der Hundepfeife ... 

Spielerisch wird geübt das Maul zu öffnen, Pfoten und Ohren anschauen lassen ... so wird sich Ihr erwachsener Hund später ohne Nahkampf ... ganz entspannt alles anschauen lassen.

Auch die Stubenreinheit wird in dieser Phase bereits gefördert.

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In der  Sozialisierungsphase ( 8. - 12. Woche ) wird das kleine Hundekind noch neugieriger und mutiger. Wacker und erschrocken beginnt es nun seine Umwelt zu entdecken und ist bereit fürs Leben zu lernen.

Im Rudel würde nun der Rüde die Erziehung übernehmen - Ersatzweise sind wir nun gefragt und so heisst es jetzt schon spielerisch, liebevoll, ruhig, aber konsequent die ersten kleinen Grenzen zu zeigen. 

(z.B. indem wir das Spiel unterbrechen, wenn die Kleinen gar zu rabiat sind, damit Sie von klein auf lernen vorsichtig mit ihren anfangs niedlichen aber spitzen Beisserchen umzugehen ... ) - soviel schon einmal zum Thema Erziehung. 

Da die Weite und der Umfang der sozialen Partnerschaft zwischen Mensch und Hund massgeblich in dieser Zeit festgelegt werden,machen wir uns die nun besonders große Neugier, Lernfähigkeit und Aufgeschlossenheit dieser Entwicklungsphase zu Nutze und geben den Kleinen in einem sicheren Rahmen die Möglichkeit verschiedenste Menschen ( jung, alt, verschiedene Hautfarben ), Alltagsgeräusche und Gerüche ( erste kleine Suchspiele ), unterschiedlichste Bodenbeläge und Untergründe ( Wiese, Wald, Sand, Wasser, Holz, ... ), andere Tiere, die Hundebox als sicherer Ort, die ersten kleinen Ausflüge im Auto, kleine Rudelspaziergänge, etc. ...kennenzulernen.

 

Im Vordergrund steht immer spielerisches, wohldosiertes und altersentsprechendes Miteinander um die Instinkte zu fördern und  Sicherheit zu geben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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